How to create a strong brand name

Wie du einen starken Markennamen kreierst

Der Markenname ist eins der wertvollsten Elemente einer Marke und wird häufig nicht ausreichend beachtet. Für deine Kunden wird der Name sehr wahrscheinlich das bekannteste Element deiner Marke sein.

Ich verstehe es. Als Unternehmensgründer hast du viel um die Ohren. Kein Wunder, dass du nicht die Zeit und die Ressourcen aufbringen kannst, um einen umfangreichen Namensfindungsprozess durchzuführen. Die schlechte Nachricht ist allerdings, dass ein unüberlegter Name später teuer werden kann, während ein guter Name den Prozess des Markenaufbaus beschleunigen kann.

Deshalb muss dein Markenname von Anfang an stark sein. Nachdem ein Name implementiert wurde, ist es umständlich und kostspielig ihn wieder zu ändern. Aus diesem Grund kann es sich lohnen einen Experten für die Benennung deines Unternehmens zu beauftragen. Natürlich kannst du dein Unternehmen auch selbst erfolgreich benennen. Wenn du einen starken Markennamen kreieren möchtest, solltest du folgendes bedenken:

Welche Merkmale machen einen guten Markennamen aus?

Es gibt sieben Merkmale, die du bei der Erstellung deines Markennamens berücksichtigen solltest.

1. Er ist einzigartig

Ein guter Markenname ist einzigartig. Er sollte sich von anderen Namen unterscheiden, insbesondere von denen deiner Konkurrenz. Ein einzigartiger Name ist entscheidend um sich in einem gesättigten Markt abzuheben.

2. Er ist angemessen

Ein angemessener Name ist auf die jeweilige Industrie, sowie die Persönlichkeit der Marke abgestimmt. Im Idealfall erweckt der Name auch eine Emotion im Kunden. Vermeide einen zu beschreibenden Namen. Dies könnte zu Verwechslungen führen und das Wachstum der Marke hindern. Happy Socks zum Beispiel beschränkt sich auf die Herstellung von Socken. Was aber, wenn die Leute plötzlich keine Socken mehr brauchen oder das Unternehmen in einen breiteren Markt expandieren möchte?

3. Er ist verfügbar

Ein guter Markenname ist leicht zu registrieren. Du solltest auch die Verfügbarkeit von URLs und Social Media Handles überprüfen, bevor du dich für einen Namen entscheidest. Dies kann im heutigen Zeitalter eine besondere Herausforderung sein.

4. Er ist kurz

Ein guter Markenname sollte nicht mehr als vier Silben haben. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich die Kunden den Namen nicht merken können oder zu faul sind ihn auszusprechen. Dann lassen sie sich unerwünschte Abkürzungen einfallen lassen.

5. Er ist leicht zu buchstabieren und auszusprechen

Dies bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass Kunden den Namen weitergeben. Es verringert auch das Risiko von fehlerhafter Kommunikation.

6. Er ist einfach darzustellen

Marketing Experte David Ogilvy spricht auch von einem Namen, der Beine (legs) hat. Dies bedeutet, dass der Name sich einfach in Logo-Design, Kommunikationskampagnen usw. übersetzen lässt. Ein gutes Beispiel für einen Namen mit Beinen ist Twitter. Twitter hätte wohl kein anderes Symbol als einen Vogel verwenden können. Und wer weiß heutzutage nicht, was ein Tweet ist?

7. Er funktioniert in verschiedenen Sprachen

In der heutigen vernetzten Welt erreichen die meisten Marken ein internationales Publikum. Daher ist es wichtiger denn je, dass dein Markenname weltweit funktioniert. Du solltest die Bedeutung des Namens in verschiedenen Sprachen recherchieren, um negative Überraschungen zu vermeiden. Mercedes-Benz hatte zum Beispiel nicht gut recherchiert, als sie unter dem Namen Bensi den chinesischen Markt betraten. Übersetzt bedeutet dies so viel wie Eile zu sterben.

Sechs Arten von Markennamen

Bevor du einen eigenen Markennamen erstellen kannst, solltest du deine Optionen kennen. Ich habe bestehende Markennamen in sieben Kategorien eingeteilt: Gründer, Beschreibend, Metapher, Willkürlich, Geändert und Erfunden.

Wie du einen starken Markennamen kreierst

1. Gründername

Der Name des Firmengründers, häufig der Nachname, wird als Markenname verwendet, z.B. Ford oder Zeiss. Die Namen der Gründer sind in der Regel eindeutig und leicht zu registrieren. Andererseits folgt jede Presse, die der Person folgt, auch der Marke. Ein berühmtes Beispiel ist Lance Armstrong und sein Dopingskandal. Gründernamen können außerdem als altmodisch empfunden werden und sind oft nicht sehr emotional.

2. Beschreibender Name

Beschreibende Namen geben explizit an, was das Unternehmen tut, z.B. Facebook oder Kickstarter. Beschreibende Namen vermitteln den Zweck einer Marke gut, sodass das Marketingbudget für die Aufklärung der Kunden reduziert werden kann. URLs und Social Media-Handles sind jedoch nicht immer verfügbar. Mit einem beschreibenden Namen riskierst du, generisch und emotionslos zu klingen.

3. Metaphorischer Name

Metaphorische Namen beschreiben das Gefühl einer Marke, indem sie sich auf etwas anderes verweisen, wie z.B. Puma. Metaphorische Namen können kreativ, einzigartig und erfrischend klingen. Sie können aber auch irreführend sein und die Suche nach der Marke erschweren.

4. Willkürlicher Name

Willkürliche Namen sind Wörter, die keine offensichtliche Verbindung zur Marke haben, wie Apple oder Nike. Wie metaphorische Namen, können beliebige Namen kreativ, einzigartig und erfrischend klingen. Es ist jedoch eine Herausforderung, Kunden über den Namen aufzuklären, um Assoziationen mit dem ursprünglichen Wort zu überschreiben. Willkürliche Namen können ebenso irreführend sein und die Suche nach der Marke erschweren.

5. Abgeänderter Name

Abgeänderte Namen sind fiktive Namen, die auf realen Wörtern basieren, wie z.B. Spotify. Abgeänderte Namen sind prägnant und können die Seele der Marken gut widerspiegeln. Achte aber darauf, dass Kunden den Namen falsch schreiben könnten, was die Suche nach der Marke erschweren wird.

6. Erfundener Name

Erfundene Namen sind vollständig erfundene Wörter wie Kodak. Erfundene Namen können sehr stark sein und manchmal für eine gesamte Kategorie stehen, z.B. Tempo (Papieraschentücher). Sie sind prägnant, können jedoch die Kunden zunächst verwirren, sodass ein zusätzliches Marketingbudget für die Aufklärung erforderlich wird.

So erstellst du deinen eigenen Markennamen

Bevor du einen Markennamen für dein Unternehmen festlegst, solltest du eine strategische Richtung für deine Marke definieren. Was macht das Unternehmen einzigartig? Welche Persönlichkeit hat die Marke? Die Brand Strategie dient als Grundlage für alle Markenentscheidungen und stellt sicher, dass das Gesamtbild einheitlich bleibt. Mit einer Strategie als Grundlage, kannst du mit der Namensfindung durchstarten:

  1. Brainstorme Namen für jede der oben genannten Kategorien. Versuche dich nicht einzuschränken oder zu viel darüber nachzudenken. Schreib einfach alles auf, was dir in den Sinn kommt.
  2. Grenze die Liste auf 5-10 Namen ein.
  3. Führe eine kurze Suche durch, um festzustellen, welche der Namen noch als URLs und Sozial Media Handels verfügbar sind. Wenn einer der Namen verwendet wird, du ihn aber unbedingt beibehalten möchtest, kannst du damit auch erfinderisch sein (probiere einfach eine andere Domain aus oder wirsind[Markenname] .com)
  4. Frage einige Leute nach ihrer Meinung. Sei jedoch vorsichtig bei der Interpretation des Feedbacks. Ein neuer Markenname muss erst noch an Bedeutung gewinnen. Als Phil Knight sich für den Namen Nike entschied, sagte er: „I don’t love it but maybe it will grow on me.“
  5. Wenn du nicht überzeugt bist, kehre zur Brainstorming-Phase zurück. Du kannst auch versuchen, die vorhandenen Wörter neu zu kombinieren.
  6. Vergiss nicht, die Namen in verschiedenen Sprachen zu recherchieren.
  7. Wenn du mit einem (oder zwei) Namen zufrieden bist, solltest du dich an einen Anwalt für Markenrecht wenden. Der kann feststellen, ob der Name rechtlich verfügbar ist.

Du hast es geschafft. Mit deinem neuen Markennamen kannst du nun über deine visuelle Identität nachdenken, um deine Marke zum Leben zu erwecken. Wenn du Fragen hast, kannst du mich gerne kontaktieren. Ich bin bin immer bemüht zu helfen.