Unternehmen, die das verstehen, sind nicht immer die größten oder am besten ausgestatteten. Sie sind einfach konkret darin, wofür sie stehen, und bleiben sich treu.
Starke Marken investieren außerdem darin, bekannt und verstanden zu werden, damit sie als Erstes in den Sinn kommen, wenn jemand ihre Produkte oder Leistungen sucht. Marketingexperten bezeichnen das als „mentale Verfügbarkeit”—die Wahrscheinlichkeit, dass eine Marke in einer Kaufsituation im Gedächtnis präsent ist. Es ist einer der am meisten unterschätzten Wachstumstreiber.
Hier sind 13 Merkmale, die starke Marken typischerweise teilen.
1. Fokus auf die Zielgruppe
Starke Marken wissen genau, für wen sie da sind. Sie kennen ihre Zielgruppe ganz genau—ihre Vorlieben, Motivationen und was sie nachts wachhält. Und dieses Verständnis prägt alles, vom Angebot bis zur Entscheidungsfindung.
Aber genauso wichtig ist, dass starke Marken auch wissen, für wen sie nicht sind.
Oatly ist ein gutes Beispiel. Die selbstbewusste, meinungsstarke Persönlichkeit, der rebellische Tonfall und der Aktivismus funktionieren nur, weil die Marke genau weiß, mit wem sie spricht. Sie schreckt viele Menschen ab—und genau das bringt sie ihrer echten Zielgruppe näher.
Wenn du deine Zielgruppe richtig gut kennst, kann das deine mentale Verfügbarkeit stärken. Denn wenn deine Marke für eine bestimmte Gruppe besonders relevant ist, dann denken die Menschen eher an sie, wenn sie das brauchen, was du anbietest.
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Ich habe einen ganzen Artikel darüber geschrieben, warum es im Branding—und im weiteren Sinne im Business—wichtig ist, seine Zielgruppe zu kennen.
2. Klare Positionierung
Starke Marken besetzen eine klar abgegrenzte Position in ihrem Markt und bleiben ihr über die Zeit treu.
Volvo steht für Sicherheit. Diese Klarheit bedeutet, dass Familien bei der Autowahl genau wissen, wo sie suchen müssen. Audi hingegen spricht einen völlig anderen Käufer an—jemanden, dem Leistung und Design wichtig sind.
Keine der beiden Marken versucht, alles zu sein, denn das würde am Ende bedeuten, niemanden richtig anzusprechen.
Für kleine Unternehmen ist eine klare Positionierung oft noch wichtiger als für große. Du kannst größere Marken nicht mit deinem Werbebudget übertreffen, aber du kannst spezifischer sein als sie. Je enger und klarer deine Positionierung, desto wahrscheinlicher bist du die offensichtliche Wahl für die richtigen Menschen und in den richtigen Situationen.
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Vielleicht gefällt dir mein Artikel mit 20 Beispielen für Markenpositionierung. Oder lies hier mehr über das Konzept der Markenpositionierung.
3. Klare Mission und Werte
Starke Marken werden oft von etwas Größerem als dem Produkt angetrieben. Eine Mission gibt ihnen Richtung, und starke Werte geben ihrer Zielgruppe etwas, womit sie sich identifizieren kann. Das funktioniert aber nur, wenn diese Werte sich auch im Handeln des Unternehmens widerspiegeln.
Tony’s Chocolonely ist ein gutes Beispiel. Als der Gründer versuchte, sich selbst wegen des Konsums von Schokolade aus Sklavenarbeit anklagen zu lassen, um die Branche zu entlarven—und scheiterte—gründete er stattdessen sein eigenes Schokoladenunternehmen.
Die Mission, Schokolade zu 100% frei von Sklavenarbeit zu machen, prägt nun jede Entscheidung, bis hin zu den ungleich großen Stückchen der Schokoladentafel. Sie symbolisieren die ungleiche Geldverteilung in der Kakaoindustrie. Menschen kaufen Tony’s, weil sie ein gutes Gefühl haben, dass ihr Kauf einen Unterschied macht.
Als kleines Unternehmen muss deine Mission nicht weltbewegend sein. Ich zum Beispiel arbeite nicht mit Kunden aus der Fleisch- und Milchindustrie oder anderen Branchen, die auf Ausbeutung aufgebaut sind. Ich mache daraus keine große Sache—es ist einfach das, wofür ich stehe.
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Hier findest du 15 Beispiele für Markenwerte aus der Praxis.
4. Passender Markenname
Ein starker Markenname ist leicht zu merken und zu buchstabieren, damit Menschen ihn im richtigen Moment abrufen und weitergeben können. Er passt auch zur Markenidentität, ohne das zukünftige Wachstum einzuschränken.
Aesop ist ein gutes Beispiel dafür. Die Kosmetikmarke ist nach einem alten griechischen Storyteller benannt. Der Name klingt interessant, ohne zu offensichtlich zu sein. Er funktioniert global, wirkt hochwertig und schränkt die Marke nicht auf eine bestimmte Produktkategorie ein.
Tatsächlich lässt der Name, in Kombination mit der Welt, die Aesop darum herum aufgebaut hat, fast alles zu. Wenn Aesop morgen ein Hotel eröffnen, ein Buch veröffentlichen oder eine Pyjama-Linie auf den Markt bringen würde, würde es sich völlig natürlich anfühlen.
Clearasil ist das Gegenteil. Der Name sagt genau, was das Produkt tut—und schränkt das Unternehmen auf ein einziges Hautproblem ein.
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Hier erfährst du, wie du einen starken Markennamen kreierst.
5. Unverwechselbare visuelle Identität
Wir bilden uns in Millisekunden einen ersten Eindruck, und eine starke visuelle Identität ist eine der schnellsten Möglichkeiten, als Marke Vertrauen aufzubauen. Der Halo-Effekt sorgt dafür, dass Menschen hinter einem durchdachten Design auch ein durchdachtes Angebot vermuten.
Aber starke Marken gehen noch einen Schritt weiter. Sie schaffen unverwechselbare Markenelemente (Distinctive Brand Assets)—spezifische Elemente, die konsistent eingesetzt werden und die Menschen sofort mit der Marke assoziieren, auch ohne den Namen zu sehen.
Mailchimps kräftiges Gelb, der Charakter Freddie und der markante Illustrationsstil sind sofort erkennbar. Aber nur, weil diese Elemente über Jahre hinweg an jedem Kontaktpunkt konsequent wiederholt wurden.
Distinctive Brand Assets müssen allerdings nicht unbedingt visuell sein. Sie können alles sein, was einzigartig besetzt werden kann und dieselbe Gedächtnisstruktur aufbaut—ein bestimmter Klang, ein Duft, eine Tagline oder deine Markenschriften.
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Erfahre, was eine Marke wiedererkennbar macht.
6. Unverwechselbare verbale Identität
Starke Marken haben auch eine unverwechselbare verbale Identität—eine eigene Art zu schreiben und zu sprechen, die genau die richtigen Menschen anspricht. Konsequent eingesetzt, baut das Vertrauen und Loyalität auf.
Marmite ist dafür ein wunderbares Beispiel. Die „Love it or hate it“-Kampagne ist eine sehr ehrliche Beobachtung darüber, wie Menschen das Produkt tatsächlich empfinden. Statt zu versuchen, sie vom Gegenteil zu überzeugen, nahm die Marke die Tatsache, dass viele es nicht mögen, als Grundlage für ihre gesamte Persönlichkeit. Und ich finde, genau diese Art von Selbstironie macht sie so unvergesslich.
Für kleine Unternehmen ist es oft gar nicht so schwer, eine eigene Markenstimme aufzubauen. Wenn nur eine Person für alle E-Mails, Angebote und Social-Media-Posts zuständig ist, ist der Ton schon automatisch festgelegt. Jetzt gilt es, ihn bewusst einzusetzen.
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Wenn du lernen möchtest, wie du eine unverwechselbare Markenstimme entwickelst, hilft dir dieser Artikel weiter.
7. Starkes Brand Storytelling
Starke Marken erzählen Geschichten, die über das Produkt hinausgehen. Ihre Geschichten geben Menschen einen Grund, sich für die Marke zu interessieren und etwas, das sie anderen davon erzählen können.
Deliciously Ella ist ein gutes Beispiel. Ella Mills startete einen Blog, um festzuhalten, wie sie ihre Ernährung umstellte, um eine chronische Krankheit zu bewältigen. Sie wollte nichts verkaufen, sondern einfach nur ihre Erfahrungen und Rezepte mit anderen teilen. Als sie später ihre ersten Produkte auf den Markt brachte, gab es schon eine starke Community rund um ihre Geschichte.
Als kleines Unternehmen kann deine Geschichte auch einfach sein. Warum hast du dein Unternehmen gegründet? Was wolltest du verändern? Wem willst du helfen und wie verbesserst du ihr Leben?
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Wie du Brand Storytelling in deinem Unternehmen einsetzen kannst, erfährst du hier.
8. Außergewöhnliche Markenerlebnisse
Starke Marken behandeln jede Interaktion als Teil der Marke und bauen ein ganzes Erlebnis—eine Welt—darum herum auf.
Das australische Label MAAP ist ein gutes Beispiel. Sie verkaufen nicht einfach Fahrradbekleidung, sondern haben eine ganze Welt rund um ihre Produkte aufgebaut. Ihre LaB-Stores fungieren als kulturelle Treffpunkte mit Kaffee . Außerdem organisieren sie Community-Rides und kuratierte Events. Bei MAAP zu kaufen fühlt sich an, als würde man einer Bewegung beitreten. Wenn du ein Trikot kaufst, bist du Teil ihrer Radkultur.
Ein solches Erlebnis ist sehr schwer zu replizieren, weil es fast wie eine Erweiterung der Persönlichkeit der Gründer ist.
Kleine Unternehmen können das im kleineren Maßstab auch gut umsetzen. Eine Buchhandlung könnte zum Beispiel Autorenabende für ihre Nische veranstalten, oder ein Café könnte seinen Raum regelmäßig für lokale Gruppen öffnen—wie mein Lieblingscafé Raglan Roast, das zum Beispiel monatlich einen Schreibmaschinenclub empfängt. Beides schafft ein Erlebnis, das weit über das Produkt hinausgeht.
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Dieser Artikel erklärt dir alles, was du über Markenkontaktpunkte wissen musst.
9. Konsistenz
Konsistenz ist das, was einzelne Markenelemente und -erlebnisse über die Zeit hinweg zu Wiedererkennung und Vertrauen verwandelt—und was mentale Verfügbarkeit erst aufbaut.
Jeder konsistent gestaltete Kontaktpunkt verstärkt dieselbe Gedächtnisstruktur im Kopf deiner Zielgruppe.
Penguin Books ist ein gutes Beispiel. Der orangefarbene Buchrücken und das Logo sind seit 1935 unverändert. Wenn du eine Buchhandlung betrittst, erkennst du die Bücher sofort.
Das häufigste Problem, das ich bei kleinen Unternehmen sehe, ist nicht unbedingt schlechtes Design, sondern Inkonsistenz. Sie verwenden unterschiedliche Schriftarten in ihren Social-Media-Posts oder variieren ihre Farbtöne zwischen Website und E-Mail-Newsletter. Oder sie rebranden alle zwei Jahre, bevor irgendjemand das alte Branding überhaupt verinnerlicht hat.
Aber jede Inkonsistenz wirft dich wieder zurück. Dahinter steckt ein psychologisches Prinzip—der Mere-Exposure-Effekt. Je öfter wir etwas sehen, desto vertrauter und sympathischer wird es uns.
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Erfahre, warum du Brand Guidelines brauchst und was darin enthalten sein sollte.
10. Angemessene Preisgestaltung
Kaum jemand realisiert, dass der Preis auch Teil der Marke ist. Er signalisiert, wo du im Markt stehst, und beeinflusst, wie Menschen dein Unternehmen wahrnehmen.
Luxusmarken wie Gucci verlangen hohe Preise, um unter anderem Qualität und Exklusivität zu signalisieren. Wertorientierte Marken wie IKEA hingegen machen Erschwinglichkeit zu ihrem Markenzeichen.
Beide Strategien funktionieren—solange der Preis auch zur visuellen und verbalen Identität der Marke passt.
Ein Premium-Preis neben einer generischen visuellen Identität wird nicht ernst genommen. Und eine hochwertige Marke, die zu günstig erscheint, sorgt für Verwirrung und kann die richtigen Menschen sogar abschrecken.
Außerdem vermeiden starke Marken übermäßige Rabattaktionen. Auch wenn sie den Umsatz kurzfristig ankurbeln, erodieren sie schnell den wahrgenommenen Wert, und trainieren Kunden, einfach auf den nächsten Sale zu warten.
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Hier erfährst du mehr über Preisgestaltung und Markenwahrnehmung.
11. Strategische Markenpartnerschaften
Starke Marken wissen, wie wertvoll Kooperationen sein können. Sie arbeiten strategisch mit anderen Marken zusammen, die die gleichen Werte und die gleiche Zielgruppe haben. So können sie mehr Menschen erreichen und bekräftigen, wofür sie stehen.
Garage Project, eine lokale Brauerei hier aus Wellington, ist ein gutes Beispiel. Sie haben schon viel mit anderen lokalen Marken zusammengearbeitet, darunter Whittaker’s Schokolade, Proper Crisps, das Modelabel Twenty-Seven Names, das New Zealand Ballet, verschiedene Künstler, Köche und Musikerinnen. Jede Zusammenarbeit hat etwas Besonderes geschaffen—zum Beispiel eine limitierte Geschmacksrichtung, ein besonderes Etikett oder ein Event, das Menschen zusammengebracht hat.
Kleine Unternehmen können das ebenfalls tun – Garage Project hat damit auch als kleine Craft-Brauerei angefangen. In diesem Maßstab fühlen sich solche Kooperationen oft sogar glaubwürdiger an als bei großen Konzernen.
Bedenke nur, dass eine Partnerschaft, die nicht zur Marke passt oder weit hergeholt wirkt, mehr schadet als keine.
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In diesem Artikel findest du viele weitere Beispiele für Co-Branding.
12. Taten statt Worte
Starke Marken tun, was sie sagen. Denn Vertrauen entsteht nur, wenn Worte und Handlungen übereinstimmen.
Als Patagonia 2022 das gesamte Unternehmen für Umweltschutzprojekte spendete, war das für niemanden eine Überraschung. Jede unternehmerische Entscheidung über Jahrzehnte hatte schon in diese Richtung gewiesen. Die Schenkung war für die Marke einfach der nächste logische Schritt.
Volkswagen hingegen hatte jahrelang einen Ruf rund um deutsche Ingenieurskunst und Zuverlässigkeit aufgebaut. Dann installierten sie Software, um Abgastests zu manipulieren. Der gute Ruf hat Jahre gebraucht, um sich wieder herzustellen, weil die Diskrepanz zwischen Kommunikation und Wirklichkeit einfach zu groß war.
Für kleine Unternehmen ist es oft einfacher, Worten Taten folgen zu lassen. In der Regel treffen eine oder zwei Gründer die Entscheidungen. Sie sind oft noch werteorientiert und müssen sich nicht vor Aktionärinnen oder einem Aufsichtsrat verantworten.
13. Innovation und Anpassungsfähigkeit
Starke Marken innovieren kontinuierlich. Aber sie tun es von innen heraus und bauen auf dem auf, wofür sie bereits stehen.
Lego stand Anfang der 2000er Jahre kurz vor dem Bankrott, weil das Unternehmen aus den Augen verloren hatte, was Lego ausmacht. Es hatte sich in Themenparks, Merchandise und TV-Shows verloren, die wenig mit den originalen Bausteinen zu tun hatten.
Als Lego zu sich zurückfand, wirkte die Innovation danach—die Sets für Erwachsene und die digitalen Erlebnisse—deutlich stimmiger.
Netflix ist ein guter Kontrast. Der Wechsel von DVD-Verleih zu Streaming hat nicht verändert, wofür sie stehen. Es war dieselbe Idee, aber ausgedrückt durch neue Technologie.
Für kleine Unternehmen muss Innovation nicht dramatisch sein. Misfit Garden verkauft zum Beispiel Obst und Gemüse, das nicht der Norm entspricht und sonst weggeworfen würde als Abo-Box, direkt nach Hause geliefert. So können sie mehr retten als mit einem kleinen lokalen Laden es je möglich wäre.
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Wenn du nicht sicher bist, wo deine Marke gerade steht, ist ein Marken-Audit ein guter Ausgangspunkt.
Häufige Fragen
Was ist eine starke Marke?
Eine starke Marke ist eine, die Menschen erkennen, der sie vertrauen und die sie immer wieder wählen. Jede Marke existiert im Kern, um zu verkaufen. Aber was eine Marke wirklich stark macht, lässt sich schwerer messen. Die stärksten Marken bedeuten den Menschen etwas. Sie spiegeln etwas über die Person wider, die bei ihnen kauft und laden sie ein, Teil davon zu werden.
Was ist der Markenwert?
Markenwert (Brand Equity) ist der zusätzliche Wert, den deine Marke über ihr Produkt oder ihre Leistung hinaus schafft. Er erklärt, warum Menschen für ein bestimmtes Produkt mehr bezahlen als für ein vergleichbares, und warum ein Unternehmen mit einer starken Marke schneller wächst und zu einem höheren Preis verkauft werden kann.
Gibt es Nachteile einer starken Marke?
Eine starke Marke schafft Erwartungen—und die müssen erfüllt werden.
- Wenn Menschen sich mit deiner Marke identifizieren, bemerken sie auch, wenn du nicht lieferst. Ein Fehler, der bei einem unbekannten Unternehmen kaum auffallen würde, kann zum echten Problem werden, wenn deine Zielgruppe das Gefühl hat, dass sie Teil davon ist. Sie fühlen sich dann persönlich betroffen.
- Starke Marken stehen außerdem stärker unter Beobachtung. Ihre Preisgestaltung, Partnerschaften und öffentlichen Aussagen werden kritischer bewertet.
- Und eine sehr spezifische Positionierung—so stark sie auch ist—kann es schwieriger machen, in neue Märkte oder Zielgruppen zu expandieren, ohne den bestehenden vor den Kopf zu stoßen.
Wie lange dauert es, eine starke Marke aufzubauen?
Eine starke Marke aufzubauen dauert Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. Eine visuelle Identität und Markenbotschaften können in wenigen Wochen entwickelt werden—aber Ruf, Wiedererkennung und Vertrauen entstehen nur durch konsequentes Auftreten und Handeln über lange Zeit.
Titelbild von Kaboompics