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11 Tipps für die Gestaltung einer Website, die konvertiert (plus kostenloser Rechner)

Diesen Artikel gibt es auch auf Englisch .

Zwei Personen liegen auf dem Boden und arbeiten an einem Laptop und einem Notizbuch. Dies ist die Einleitung zu einem Artikel mit Tipps zur Gestaltung einer Website, die konvertiert.
Von Nine Blaess
8:50 min Lesezeit
19. März 2026
In diesem Artikel
Du steckst jede Menge Energie darein, Leute auf deine Website zu holen, nur um dann festzustellen, dass kaum jemand anfragt oder kauft. Als Marken- und Webdesignerin sehe ich das bei kleinen Unternehmen ständig. Meistens sind es immer wieder dieselben Dinge, die den Erfolg bremsen. Was also braucht es wirklich für eine Unternehmenswebsite, die konvertiert?

Du kannst so viele Besucher auf deine Website locken, wie du möchtest, aber wenn sie sich nicht für deinen Newsletter anmelden, deine Produkte oder Dienstleistungen ausprobieren oder einen Kauf tätigen, profitierst du nicht von diesem Traffic.

Wie verwandelst du also diese Besuche in konkrete Handlungen? Lass uns 10 Tipps ansehen, wie du eine Website designen kannst, die konvertiert.

Doch bevor wir starten, sollten wir kurz definieren, was Konversionen (engl. Conversions) sind.

Im Zusammenhang mit Websites bedeutet eine Konversion, dass ein Besucher eine gewünschte Aktion ausführt, wie beispielsweise ein Formular ausfüllt, einen Kauf tätigt oder dein Produkt testet.

Um die Konversionsrate zu berechnen, teilst du die Anzahl der abgeschlossenen Aktionen durch die Gesamtzahl der Besucher und multiplizierst diese mit 100:

Conversion-Rate
Konversionen ÷ Besucher × 100

Wenn deine Website beispielsweise im Monat 500 Besucher bekommt, aber nur eine Projektanfrage eingeht, beträgt deine Konversionsrate 0,2 %.

Laut der NZ Marketing Association liegt eine angemessene Conversion Rate bei etwa 5%.

Bedenke jedoch, dass die Benchmarks je nach Branche erheblich variieren. SaaS-Unternehmen, Dienstleister und E-Commerce-Shops arbeiten alle mit sehr unterschiedlichen Ausgangswerten. Daher lohnt es sich zu recherchieren, was in deinem spezifischen Bereich üblich ist.

Konversionsraten-Rechner

Was wäre eine bessere Rate für dein kleines Unternehmen wert?

Ich habe diesen Rechner entwickelt, damit du die Zahlen selbst vor Augen hast. Denn manchmal ist es die beste Motivation für eine Website-Optimierung, zu sehen, welches ungenutzte Potenzial du hast.

Wenn du hier du deine monatlichen Besucherzahlen und die aktuelle Konversionsrate eingibst, siehst du, was eine Steigerung um 1 %, 2 % und 5 % für deinen monatlichen Umsatz bedeuten würde.

Aktueller monatlicher Website-Umsatz
$20,000
Kunden pro Monat
10

+1% Konversionsrate
+2% Konversionsrate
+5% Konversionsrate
Basierend auf der gleichen Anzahl an Besuchern, ohne zusätzliche Marketingausgaben.

Aber jetzt schauen wir uns die 11 Schritte an, mit denen deine Website besser konvertiert und diese Ziele erreicht.

TL;DR

Wenn du direkt die Erkenntnissen sehen willst, ist hier die Kurzfassung:

  1. Beginne mit klaren Zielen, eines pro Seite
  2. Recherchiere deine Konkurrenz und Zielgruppe, bevor du mit der Erstellung oder Optimierung beginnst
  3. Richte deine Botschaft direkt an eine ganz bestimmte Person
  4. Nutze ein einheitliches Branding über alle Seiten und Elemente hinweg
  5. Schaffe eine visuelle Hierarchie, damit Besucher wissen, worauf sie achten müssen
  6. Nutze Bildwelten, um dein eigenes Universum zu erschaffen
  7. Optimiere zuerst für Mobilgeräte, dort sind die meisten Besucher (vernachlässige aber den Desktop nicht)
  8. Verteile Social Proof über die gesamte Website, nicht nur auf einer einzigen Seite
  9. Vermittle Autorität durch Referenzen, Kundenlogos und Fallstudien
  10. Nutze KI als Sparringspartner, nicht als Ersatz für deine Markenstrategie
  11. Die Seitengeschwindigkeit ist wichtig und jede Sekunde zählt

1. Kenne deine Ziele

Bevor du eine Unternehmenswebsite entwickeln kannst, die Conversions bringt, musst du die Ziele deiner Website erst einmal kennen.

  • Was bedeutet eine Konversion für dich?
  • Was sollen die Besucher tun, wenn sie auf deine Website landen?

Es ist ratsam, sich auf ein Hauptziel pro Seite zu konzentrieren, anstatt die Besucher mit zu vielen Optionen zu überfordern.

Denn das kann zu Entscheidungslähmung führen—ein Phänomen, das als Hicksches Gesetz bekannt ist.

Wenn du also klare Ziele für jede Seite festlegst, verbesserst du das Nutzererlebnis und steigerst die Wahrscheinlichkeit für Conversions. Meine Ziele sind zum Beispiel:

Wenn du deine Ziele im Voraus festlegst, kannst du Design und Inhalte deiner Website gezielt darauf ausrichten, Besucher zu den gewünschten Aktionen zu führen und so deine Konversionsrate zu steigern.

2. Führe eine Konkurrenz- und Zielgruppenanalyse durch

Bevor du deine Website erstellst oder optimierst, solltest du deine Konkurrenten und deine Zielgruppe gründlich recherchieren.

So kannst du eine Website entwickeln, die speziell auf die Bedürfnisse deiner Zielgruppe zugeschnitten ist und sich effektiv abhebt.

Konkurrenzanalyse

Damit deine Website sich abheben kann, ist eine gründliche Konkurrenzanalyse unerlässlich. Hier sind einige Aspekte, auf die du dabei achten solltest:

  • Gestaltung: Bewerte das Erscheinungsbild, das Layout und die Benutzeroberfläche der Websites deiner Konkurrenten.
  • Markenelemente: Analysiere deren Markenelemente wie Logos, Farben, Typografie oder Tonfall.
  • Alleinstellungsmerkmale (USPs): Ermittle die Alleinstellungsmerkmale deiner Konkurrenten und überlege, wie du dich von ihrem Angebot abheben kannst.
  • Inhalt: Beurteile die Art und Qualität deren Inhalte, wie Blogbeiträge, Produktbeschreibungen und Multimedia.
  • Benutzerfreundlichkeit: Analysiere die Benutzerfreundlichkeit ihrer Websites, einschließlich Navigation, Ladezeiten und Responsive-Design.
  • Weitere Funktionalität: Gibt es besondere Funktionen wie Suchfunktionen oder Quizzes?

Zielgruppenanalyse

Um eine Website zu erstellen, die Anklang findet, ist es wichtig, deine Zielgruppe genau zu analysieren.

Hier sind einige Punkte, die du bei der Analyse deiner Zielgruppe klären solltest:

  • Demografische Daten: Ermittle die demografischen Merkmale deiner Zielgruppe, wie Alter, Geschlecht, Wohnort und Einkommensniveau.
  • Psychografische Daten: Nutze psychografische Daten, um Einblicke in die Einstellungen, Werte, den Lebensstil und die Persönlichkeit deiner Zielgruppe zu gewinnen und sie besser zu verstehen.
  • Vorlieben: Untersuche ihre Vorlieben und Interessen, wie ihre bevorzugten Kommunikationskanäle und Inhaltsformate.
  • Verhalten: Analysiere das Online-Verhalten, die Surfgewohnheiten, Suchanfragen und Kaufverhalten deiner Zielgruppe.
  • Schmerzpunkte: Ermittle die Herausforderungen, Bedürfnisse und Schmerzpunkte, mit denen sie konfrontiert sind, und überlege, wie deine Marke und deine Website diesen diesen Problemen entgegenwirken können.

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In diesem Artikel erkläre ich genauer, warum es wichtig ist, deine Zielgruppe genau zu definieren.

3. Bringe dein Wertversprechen und deine Markenbotschaft auf den Punkt

Die Entwicklung eines einzigartigen Wertversprechens und einer klaren Markenbotschaft hilft dir, die Einzigartigkeit und den Wert deines Unternehmens zu vermitteln.

Wertversprechen (Value Proposition)

Erstelle ein klares Wertversprechen, das dein Produkt oder deine Leistung von denen deiner Mitbewerber unterscheidet.

Konzentriere dich darauf, welchen Mehrwert du deinen Kunden bietest.

Warum sollten sie bei dir kaufen?

Ein klar formuliertes Wertversprechen wird dir helfen, potenzielle Kunden davon zu überzeugen, dein Unternehmen anderen vorzuziehen.

Markenbotschaften

Jetzt ist es an der Zeit, dein Wertversprechen in überzeugende, kundenorientierte Botschaften zu übersetzen.

Gute Werbetexte spielen eine entscheidende Rolle dabei, deine Nutzer zu fesseln und zum Handeln anzuregen.

Über die Hälfte aller Verbraucher erwartet von Unternehmen heute, dass die deren individuellen Bedürfnisse und Erwartungen verstehen.

Um Inhalte zu erstellen, die deine Zielgruppe ansprechen musst du sie emotional erreichen und auf ihre Probleme eingehen. Hebe hervor, was dein Unternehmen einzigartig und attraktiv macht und wie es ihnen helfen kann.

Halte deine Markenbotschaften einfach. Vermeide es, die Nutzer mit zu vielen Informationen oder Fachjargon zu überwältigen.

Achte außerdem darauf, dass deine Texte keine Rechtschreib-, Grammatik- oder Zeichensetzungsfehler enthält—ist ja klar.

Vergiss nicht, dass Nutzer oft den Inhalt einer Website nur überfliegen, anstatt ihn Wort für Wort zu lesen. Daher sind deine Überschriften besonders wichtig.

In diesem Kontext könnte dir übrigens auch mein Artikel über Brand Storytelling gefallen.

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Bevor du dich jedoch an die Botschaften deiner Website machst, solltest du klären, ob du zuerst mit den Texten oder dem Webdesign beginnst. Das macht einen größeren Unterschied, als die meisten denken.

Und wenn du möchtest, dass deine Botschaften wirklich ankommen, ist dieser Artikel über die Psychologie effektiver Markenbotschaften ein absolutes Muss.

4. Verwende dein Branding einheitlich

Du bekommst keine zweite Chance, einen ersten Eindruck zu hinterlassen. Besucher bilden sich innerhalb von wenigen Sekunden, nachdem sie deine Website gesehen haben, eine Meinung über dein Unternehmen.

Dieser erste Eindruck kann die Wahrnehmung deiner Marke stark beeinflussen (aufgrund des Halo-Effekts).

Studien bestätigen dies: 75% der Verbraucher beurteilen die Glaubwürdigkeit einer Marke anhand des Web-Designs, und 38% verlassen die Website sogar, wenn sie sie nicht ansprechend finden.

Deine Website, zusammen mit deinem Branding generell, sollte die Qualität deines Angebots widerspiegeln, die Persönlichkeit deiner Marke vermitteln und die Erwartungen deines Publikums erfüllen.

Stelle sicher, dass deine Website konsistent bleibt, indem du deine Markenelemente auf jeder Seite einheitlich einsetzt—von Farben und Schriftarten bis hin zum Tonfall, sowie der Bildsprache oder den Illustrationen.

Durch eine einheitliche Gestaltung des Erscheinungsbilds deiner Website und aller weiteren Berührungspunkte mit deiner Marke kannst du deine Markenidentität stärken, den Wiedererkennungswert deiner Marke erhöhen und ein kohärentes sowie einprägsames Erlebnis für dein Publikum schaffen.

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Vielleicht interessiert dich in diesem Zumsammenhang auch mein Artikel über die Erstellung einer Marken-Website. Um zu verstehen, was eine Marke wiedererkennbar macht, empfehle ich diesen Artikel.

5. Schaffe Hierarchie und Ordnung im Design

Organisiere deine Inhalte logisch und übersichtlich und lenke den Blick des Nutzers auf die wichtigen Informationen.

Hier sind einige Design-Tipps um dies zu erreichen:

Typografie

Durch den gezielten Einsatz von Schriftarten, -größen, -gewichten und -stilen kannst du Informationen hierarchisch ordnen und Inhalte übersichtlich darstellen.

  • Wahl der Schriftart: Entscheide dich für gut lesbare Schriftarten, insbesondere für Fließtext. Denke daran: Je mehr Schriftarten, desto langsamer lädt deine Website.
  • Schriftgröße: Achte bei Fließtext auf eine Schriftgröße von mindestens 16 px.
  • Hierarchie: Lege eine klare Hierarchie für Elemente wie Überschriften (H1, H2, H3 usw.), Buttons und Fließtext fest, und halte diese konsequent ein.
  • Zeilenlänge: Verwende eine optimale Länge von 45-75 Zeichen pro Zeile.
  • Zeilenhöhe (Leading): Die Zeilenhöhe sollte etwa das 1,4-1,6-fache der Schriftgröße vom Fließtext sein. Bei Überschriften kann das Leading meist etwas geringer sein.
  • Abstand zwischen Absätzen: Achte auf einen gleichmäßigen Abstand zwischen deinen Absätzen, um eine optische Trennung zu schaffen.
  • Ausrichtung: Richte deinen Fließtext nach Möglichkeit links aus; dies ist besser lesbar und vor allem für längere Texte wichtig.

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Farben

  • Kontrast: Stelle sicher, dass es zwischen Text und Hintergrundfarben ausreichenden Kontrast gibt. Das ist insbesondere für Menschen mit Sehbehinderungen wichtig. Es gibt Contrast-Checker, die du nutzen kannst.
  • Farbe und Funktion: Die Farben auf deiner Website können verschiedene Funktionen haben. Zum Beispiel kann eine bestimmte Call-to-Action-Farbe deiner Buttons zum Handeln auffordern, deine Markenfarben fördern die Wiedererkennung und das Vertrauen, Hintergrundfarben können den Inhalt in Abschnitte unterteilen und eine visuelle Hierarchie schaffen.
  • Farbsysteme: Sollte deine Markenfarbpalette nicht ausreichen, kann dir zum Beispiel der Eva Design System Generator helfen eine harmonische Farbpaletten zu entwickeln.

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Andere Designprinzipien

  • Drittel-Regel: Die Drittel-Regel unterteilt ein Bild in ein 3×3-Raster. Für eine gute Komposition sollten wichtige Elemente an den Schnittpunkten platziert werden.
  • Gestaltprinzip der Ähnlichkeit: Objekte, die ähnliche visuelle Merkmale wie Farbe, Form, Größe oder Textur aufweisen, werden als zusammengehörig wahrgenommen.
  • Goldener Schnitt: Der Goldene Schnitt ist ein mathematisches Verhältnis, das häufig in der Natur, Kunst und Design zu finden ist. Eine Ausrichtung nach dem Goldenen Schnitt wird generell als harmonisch empfunden.
  • Weißraum: Weißraum verhindert überladende Seiten und lenkt die Aufmerksamkeit der Nutzer auf wichtige Elemente.

6. Nutze Bildwelten, um eine immersive Welt zu erschaffen

Hochwertige Bilder sind heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Jeder hat Zugriff auf gute Stockfotos und KI-generierte Visuals. Ein poliertes Design allein reicht längst nicht mehr aus, um dich abzuheben. Was den Unterschied macht, ist der Einsatz von visuellen Elementen, um eine Welt zu erschaffen, von der deine Zielgruppe ein Teil sein möchte.

Dank des Picture Superiority Effects (Bildüberlegenheitseffekt) können visuelle Inhalte schneller verarbeitet werden als reiner Text. Visuals erregen Aufmerksamkeit, lenken den Blick der Besucher auf das Wesentliche und animieren sie zum Handeln. Tatsächlich kann die Einbindung von Videos auf deiner Website die Verweildauer der Besucher um 88% erhöhen.

Dabei geht es jedoch nicht nur darum, x-beliebige Bilder zu verwenden. Generische Stockfotos können sogar schaden. Studien zeigen, dass Nutzer sie oft einfach ausblenden. Vielmehr kommt es darauf an, die richtigen Visuals zu wählen, die spezifisch zu deiner Marke passen und das Erlebnis schaffen, das du kreieren möchtest.

Hier sind einige Ideen für visuelle Elemente, die du auf deiner Website nutzen kannst:

  • Kurze Erklärvideos, die zeigen, wie du arbeitest oder welche Ergebnisse Kunden erwarten können.
  • Lottie-Animationen für dezente Bewegungen, die eine Seite zum Leben erwecken, ohne sie zu verlangsamen.
  • Illustrationsstile, die unverkennbar deine eigenen sind und mit niemand anderem verwechselt werden können.
  • Bilder von echten Menschen, insbesondere von Gesichtern, bauen schneller Vertrauen und eine emotionale Bindung auf als fast alles andere. Wenn du nach Bildern suchst, die nicht nach „von der Stange” aussehen, schau dir meine Zusammenstellung der besten Stockfoto-Seiten für authentische, markengerechte Bilder an.

7. Optimiere die Nutzererfahrung (UX)

Eine gute User Experience (UX) ist unerlässlich für deine Website.

Schließlich kehren 88% der Online-Kunden nach einer schlechten Erfahrung seltener auf eine Website zurück. Und 44% der Käufer erzählen sogar ihren Freunden von der Erfahrung.

Aber was bedeutet eigentlich eine gute UX in der Praxis?

Mobile-First-Design

Mobile Geräte werden immer beliebter.

Fast zwei Drittel der Online-Zeit werden auf ihnen verbracht. Google indexiert Websites jetzt sogar vorrangig basierend auf ihrer mobilen Performance.

Ein mobilfreundliches Design sollte also deine Priorität sein—aber nicht auf Kosten der Nutzerfreundlichkeit auf Desktops.

Ein cleveres Beispiel ist die Website von Noho, die den Desktop-Bildschirm in zwei Spalten teilt. So wird verhindert, dass die Bilder zu groß werden, und die Anpassung des Layouts auf mobile Größe fällt leichter.

Intuitive Navigation

Eine intuitive Navigation ist wichtig für die reibungslose Nutzung deiner Website und dafür, dass Besucher schnell finden, wonach sie suchen.

Stell sicher, dass das Menü deiner Website Besucher dorthin führt, wo sie hinwollen (und wo du sie haben möchtest).

Zum Beispiel klicken etwa 36% der Besucher, die über eine Empfehlung auf eine Website gelangen, auf das Firmenlogo, um zur Startseite zu gelangen. Andere häufig besuchte Seiten sind „Über uns“, „Kontakt“ und „Leistungen“.

Daher ist es wichtig, dass diese Seiten leicht zu finden sind.

Um die Navigation weiter zu vereinfachen, solltest du Optionen auf ein Minimum beschränken. Gehe strategisch vor; plane eine Sitemap mit allen erforderlichen Seiten, bevor du die Website erstellst.

Stelle außerdem sicher, dass Nutzer wissen, wo sie sich auf der Website befinden. Hierfür kannst du Breadcrumbs nutzen oder die aktuelle Seite im Menü markieren.

Wirksame Call-to-Actions (CTAs)

Gestalte klare und visuell ansprechende Call-to-Action (CTA)-Buttons, die die Nutzer zum Handeln auffordern.

Mache deine primären CTAs auffällig und überzeugend, indem du Farben wählst, die Aufmerksamkeit erregen, und eine überzeugende Sprache verwendest, die die Nutzer zum Handeln anregt.

Optimierte Prozesse

Hast du gewusst, dass 65% der Besucher einer Website es ablehnen würden, ein Formular auszufüllen, wenn darin zu viele persönliche Daten abgefragt werden? Unter den Deutschen ist diese Zahl sicher noch höher.

Um sicherzustellen, dass deine Besucher am Ball bleiben und tatsächlich kaufen, solltest du deine Formulare und den Checkout-Prozess vereinfachen.

Indem du die Anzahl der Formularfelder reduzierst und für eine nahtlose Nutzererfahrung sorgst, kannst du Reibung minimieren und deine Conversion Rate verbessern.

8. Nutze Social Proof

Ganze 93% sagen, dass Bewertungen ihre Kaufentscheidungen beeinflussen.

Die Präsentation von Kundenbewertungen, Testimonials und Empfehlungen zufriedener Kunden ist ein effektiver Weg, um Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufzubauen.

Ich rate dir, diesen Social Proof über verschiedene Bereiche deiner Website zu streuen und mit anderen relevanten Informationen zu kombinieren, anstatt eine separate Seite nur für Testimonials einzurichten.

Testimonials müssen nicht immer schriftlich sein. Du kannst auch erwägen, Video-Feedback von zufriedenen Kunden einzubinden.

9. Vermittle Authorität

Neben Social Proof kannst du auch relevante Zeugnisse, Auszeichnungen oder Zertifizierungen einbinden, um deine Authorität darzustellen und Besucher von deiner Kompetenz zu überzeugen.

Zusätzlich dazu kannst du die Logos von Unternehmen einbinden, mit denen du zusammengearbeitet hast, um die Autorität auf deinem Gebiet zu demonstrieren.

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Vielleicht interessiert dich auch mein Artikel über kognitive Verzerrungen und wie Marken diese nutzen können.

10. Erwäge den Einsatz von KI in deinem Website-Prozess

KI-Tools sind mittlerweile fester Bestandteil der Arbeitsweise vieler Designer und Strategen. Richtig eingesetzt, können sie Prozesse tatsächlich erheblich beschleunigen.

So nutze ich sie:

Sobald die Strategie feststeht, ist KI ein nützlicher Denkpartner. Ich nutze sie, um die Struktur der Website zu prüfen und sicherzustellen, dass ich keine wichtigen Seiten in der Sitemap vergessen habe. Außerdem experimentiere ich mit verschiedenen Textansätzen für denselben Abschnitt oder lasse Abschnitte schnell korrekturlesen.

KI eignet sich auch hervorragend für Iterationen, also um von einer groben Idee schneller zu etwas zu gelangen, das sich weiterzuentwickeln lohnt. Der Konversionsraten-Rechner weiter oben in diesem Artikel ist ein gutes Beispiel dafür, denn ich habe KI genutzt, um ihn mit aufzubauen.

Vorsichtiger bin ich beim Design. Es stimmt zwar, dass KI-generierte Bilder immer besser werden, aber Markenkonsistenz erfordert nach wie vor ein geschultes Auge. Ein KI-Tool weiß (noch) nicht, warum du dich für genau diesen Grünton entschieden hast oder welches Gefühl deine Marke vermitteln soll.

Meiner Erfahrung nach ist KI als Kooperationspartner für die Strategie- und Textentwicklung am effektivsten, nicht als Ersatz für markenstrategisches Denken. Füttere sie zuerst mit deiner Strategie, damit sie eine fundierte Basis hat, auf der sie aufbauen kann.

11. Optimiere die Ladegeschwindigkeit deiner Website

Wusstest du, dass 39% der Nutzer aufhören mit einer Website zu interagieren, wenn Bilder zu langsam geladen werden? Eine Verzögerung von nur 1 Sekunde bei der Ladezeit kann zu einem Rückgang der Konversation um 7% führen.

Wenn du nicht möchtest, dass Besucher deine Website wegen schlechten Ladezeiten verlassen, findest du hier ein paar Tricks, wie du deine Website schnell und effizient halten kannst:

  • Halte deine Software auf dem neuesten Stand.
  • Minimiere Plugins und Skripte von Drittanbietern.
  • Begrenze die Anzahl der Schriftarten.
  • Komprimiere Bildgrößen.
  • Verwende sauberen und effizienten Code.
  • Aktiviere das Browser-Caching.

Es gibt übrigens Tools wie Page Speed, die dir die Ladezeiten deiner Website anzeigen können. Experte ist auch toll—damit kannst du die gesamte Website scannen und nicht nur eine einzelne Seite.

Fazit

Es ist großartig, viele Besucher auf deine Website zu locken, aber das allein reicht nicht aus. Etwa 96% aller Nutzer, die auf deiner Website landen, sind noch nicht bereit, etwas zu kaufen.

Um deine Unternehmenswebsite so zu gestalten, dass sie zu Conversions führt, musst du ständig testen, experimentieren und sie entsprechend anpassen. Denn eine Website ist eine dynamische Plattform, die sich mit deinem Unternehmen weiterentwickelt.

Tools wie Google Analytics oder die Search Console helfen dir dabei, das Verhalten deiner Nutzer zu überwachen und neue Chancen zu identifizieren.

Denk daran: Der Aufbau einer erfolgreichen Website ist eine Reise, kein Ziel.

Wenn du Hilfe bei der Gestaltung deiner Website brauchst, kontaktiere mich gern.

Häufige Fragen

Das hängt ganz davon ab, was du misst. Im E-Commerce liegt der weltweite Durchschnitt zwischen 2 % und 4 %.

Bei Dienstleistungsunternehmen, bei denen eine Konversion eine Anfrage oder das Absenden eines Kontaktformulars ist, sehen die Benchmarks jedoch ganz anders aus. Die NZ Marketing Association schlägt einen Zielwert von etwa 5% vor. Aber der nützlichste Richtwert ist dein eigener.

Behalte deine eigenen Daten im Blick und arbeite kontinuierlich daran, sie zu steigern, anstatt einer Branchenkennzahl hinterherzujagen, die für dein Business eventuell gar nicht relevant ist.

Das kommt darauf an, was du änderst. Kleine Änderungen, wie die Optimierung deiner CTAs, eine einfachere Navigation oder das Hinzufügen von Social Proof, können bereits innerhalb weniger Wochen Ergebnisse zeigen. Größere Anpassungen wie ein Redesign oder eine neue Content-Strategie benötigen dagegen meist einige Monate, bis sie sich in deinen Daten widerspiegeln. Wichtig ist, kontinuierlich zu messen, um zu wissen, was funktioniert.

Nicht unbedingt. Ein komplettes Redesign ist nicht immer die Lösung und selten der erste Schritt. Beginne damit, den Ist-Zustand zu prüfen:

Ein Marken-Audit kann dir zudem dabei helfen festzustellen, ob das Problem die Website selbst ist oder das Markenfundament, auf dem sie aufbaut.

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Du bist dir immer noch nicht sicher, ob du überhaupt eine Website brauchst? Hier erfährst du, warum dein Unternehmen auch 2026 noch eine Website benötigt. Denn tatsächlich ist sie heute wichtiger denn je.

Titelbild von Anastasia Shuraeva

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Hallo

Ich bin Nine Blaess, Brand Strategist und Designerin. Ich verbinde Design, Psychologie und Copywriting, um aus deiner Dienstleistung eine unverwechselbare Marke zu machen. Mit meinen über zehn Jahren Erfahrung sorge ich dafür, dass dein Branding so professionell ist wie deine Arbeit und genau die Kunden anzieht, die du dir wünschst.

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