Lass uns das Konzept von Kultur besser verstehen und herausfinden, wie verschiedene Disziplinen den Begriff definieren; und was wir daraus für die Entwicklung einer starken Markenkultur ableiten können.
Was ist Kultur?
Kultur ist ein schwieriger Begriff, weil er für verschiedene Menschen unterschiedliche Bedeutungen hat.
Der Soziologe Raymond Williams hat tatsächlich mal gesagt:
Was ist Markenkultur?
Genauso wie Kultur die Identität und die Interaktionen innerhalb einer Gemeinschaft formt, erfüllt die Markenkultur diese Rolle für dein Unternehmen.
Deine Markenkultur setzt sich aus den Werten, Überzeugungen und Symbolen zusammen, die beeinflussen, wie dein Unternehmen agiert, wie es mit seinen Kunden und Mitarbeitern umgeht und wie es sich auf dem Markt positioniert.
Bestandteile einer Markenkultur
Deine Markenkultur entsteht durch eine Kombination greifbarer und nicht greifbarer Faktoren, die gemeinsam beeinflussen, wie Menschen deine Marke wahrnehmen.
Diese umfassen:
- Vision und Mission: Das Ziel und die Ausrichtung deiner Marke.
- Werte: Die Grundsätze, die alle Entscheidungen und Handlungen in deinem Unternehmen prägen.
- Überzeugungen: Die Ansichten deiner Marke.
- Verhaltensmuster: Die Handlungen, die das Engagement deiner Marke für ihre Werte und Überzeugungen demonstrieren.
- Interaktionen: Wie deine Marke mit Kunden, Mitarbeitern und Stakeholdern umgeht.
- Markenidentität: Der Ausdruck der einzigartigen Persönlichkeit deiner Marke.
- Symbole: Visuelle, verbale oder andere sensorische Eindrücke, die die einzigartige Identität deiner Marke ausmachen.
- Traditionen: Rituale, Geschichten oder Erfahrungen, die deine Markenidentität stärken.
- Community: Eine Gruppe von Menschen, die durch ihre Affinität zu deiner Marke verbunden sind.
Indem du diese Elemente strategisch ausrichtest und weiterentwickelst, kannst du eine Markenkultur schaffen, die deine Kunden und Mitarbeiter zu loyalen Anhängern macht.
Die Einführung einer starken Markenkultur bringt viele Vorteile mit sich, zum Beispiel:
- Die Markenkultur wird zum Kompass für dein Unternehmen und gewährleistet, dass alle Handlungen konsequent mit den Werten und Überzeugungen übereinstimmen.
- Sie schafft starke Bindung zu deinen Kunden und Mitarbeitern, fördert das Gefühl der Zugehörigkeit und des Vertrauens, sowie eine gemeinsame Identität.
- Durch die Kultur kann dein Unternehmen Spitzenkräfte anziehen, die sich mit deinen Werten identifizieren.
- Sie hilft außerdem, ein einheitliches Markenerlebnis zu schaffen—sei es durch Geschichten, Handlungen oder visuelle Elemente.
- Deine Markenkultur dient als Grundlage für jegliche Entscheidungsfindung.
- Sie unterscheidet deine Marke von anderen.
- Letztendlich trägt Markenkultur dazu bei, die Marke im Laufe der Zeit relevant zu halten.
A24
A24 did something similar in film. There has always been an audience that liked emotionally complex, slightly uncomfortable indie cinema. Those people existed before A24, I was one of them. They were just scattered and underserved in the US.
A24 gave them a platform. Everything they do, from the films they produce to the way they market them, feels a bit strange yet very intentional.
All of it creates something people can see themselves in. After all, they don’t really buy A24 merch because they’re fans of a production company. Wearing one signals who they are.
Neither brand invented its culture. They understood it, gave it a home, and made it visible.
In 8 Schritten zu einer mitreißenden Markenkultur
Definiere das Fundament deiner Marke
Die Entwicklung deiner Markenkultur beginnt mit einem gründlichen Verständnis deiner Marke.
Nimm dir Zeit, um die Mission, Positionierung und Werte deiner Marke zu definieren. Diese Faktoren machen später ihre Persönlichkeit aus.
Wenn du dir im Klaren bist, wer deine Marke ist, für wen sie ist und warum sie existiert, bist du besser gerüstet, eine Kultur zu schaffen, die tatsächlich ankommt.
Aufbau einer Markenkultur im digitalen Raum
In einer Zeit, in der immer mehr Marken online präsent sind, wird es schwieriger—oder anders—, eine Markenkultur aufzubauen.
Wie können Unternehmen in der digitalen Welt eine Kultur schaffen?
Einige traditionelle Ansätze lassen sich vielleicht nicht nahtlos ins Digitale übertragen, andere hingegen schon.
Zudem gewinnen manche Dinge an Bedeutung oder bieten ganz neue Möglichkeiten.
Schauen wir uns einige Punkte genauer an:
Beständigkeit
Ob online oder offline: Konsistenz ist der Schlüssel zur Entwicklung einer starken Markenkultur.
Achte darauf, dass deine Markenstimme, Werte und Persönlichkeit in allen Brand Touchpoints konsistent zum Ausdruck kommen—von der Webseite bis zu den sozialen Medien.
Diese Kontinuität schafft Vertrautheit und Loyalität mit deiner Marke.
Gemeinschaft
Das Internet bietet eine großartige Möglichkeit, deine Community aufzubauen. Sei authentisch, starte Gespräche, antworte auf Kommentare und fördere nutzergenerierte Inhalte.
Du kannst dein Publikum ermutigen, bei der Gestaltung deiner Markenkultur mitzuwirken, zum Beispiel durch Wettbewerbe oder Umfragen.
Personalisierung
Das Internet ermöglicht dir außerdem, deine Inhalte auf die spezifischen Bedürfnisse und Interessen deiner Zielgruppe anzupassen.
Zeige ihnen, dass du sie verstehst, indem du „individuell“ auf ihre Vorlieben und Probleme eingehst.
Hier erfährst du mehr über Personalisierung.
Wichtigste Punkte
- „Kultur“ umfasst erlernte Verhaltensweisen, Überzeugungen, Traditionen, Werte, Normen und Artefakte, die die Identität und Interaktionen einer bestimmten Gemeinschaft prägen.
- Ähnlich wie Kultur die Identität und Interaktionen innerhalb einer Gemeinschaft prägt, tut dies die Markenkultur für dein Unternehmen.
- Elemente wie Vision, Werte, Überzeugungen und Markenidentität tragen zur Markenkultur bei.
- Eine starke Markenkultur führt zu Loyalität, zieht Talente an, differenziert die Marke, unterstützt die Entscheidungsfindung und vieles mehr.
- Um deine Markenkultur von innen heraus aufzubauen, musst du als Vorbild agieren und deine Mitarbeiter mit einbeziehen.
Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, könnte dir auch mein Artikel über Employer Branding.
Wenn du eine starke Markenkultur für dein Unternehmen schaffen willst und nicht weißt, wo du anfangen sollst, schreib mich gern an.
How to build brand culture as a small business
Brand culture isn’t something you tick off a checklist. Building it never stops. But there are some practical places to start.
Find, or decide, who you’re for
Most approaches say—find your audience, understand what they already believe, and build for them. That’s a good starting point.
But strong brands often go further and decide who they want and build something so specific and compelling that those people find them.
Most of the clients I work with haven’t fully answered that question before building their brand. Without it, it’s almost impossible to tap into a culture meaningfully, because you don’t yet know which culture you belong to.
Build from the inside out
Before you think about how your brand looks or sounds externally, check whether your internal reality supports the external promise.
Do your values show up in how you treat your team and suppliers? Do your hiring decisions reflect your culture? Does the way you work feel consistent with what you say you stand for?
Be deliberate about who you’re seen with
Collaborations, stockists, events, partnerships—these signal your culture as much as your identity does. Who you choose to be seen with already tells people which culture you belong to.
Think beyond your branding
What’s the cumulative feeling of everything you put out? Whether that’s your Instagram feed or how you respond to a customer complaint—every touchpoint either reinforces your culture or dilutes it.
So, what is brand culture exactly now?
Brand culture isn’t something you build. It’s something that accumulates, when what you stand for on the inside matches what you put out, consistently, over time.
You can neither manufacture it, nor buy it with a rebrand. But you can lay the right foundations.
If you’re still working on the foundations, such as your brand positioning, personality and values, my complete guide to branding for small businesses covers all of it.
FAQ
Does brand culture apply to B2B companies too?
Yes, and it might matter even more in B2B, where people buy into a relationship rather than just a product. Culture is what tells them whether they can trust you.
Notion built a community around their product. Mailchimp did something similar, tapping into the culture of independent business owners who felt overlooked by corporate tools.
Do I need a brand culture as a solopreneur or as a personal brand?
Yes, though it works a little differently. When you are the brand, you don’t need to construct a culture from scratch.
You already have a personality and a point of view. The work is about knowing yourself well enough to articulate it clearly, and then expressing it consistently so the right people recognise themselves in it.
What’s the difference between brand personality and brand culture?
Brand personality is the voice—how a brand expresses itself through its tone and attitude. Brand culture is bigger. It’s the world the brand belongs to.
Let’s use Oatly again. The personality is irreverent and a bit punk. The culture is what that personality does in the world—publishing the lawsuit against them as an ad, running the weird “Wow No Cow” Super Bowl spot.
Do I need to have an opinion on everything to build brand culture?
No, but standing for something does help, even if it means appalling some people. Weak connections with everyone are worth less than strong connections with the right people.
A sustainable outdoor brand doesn’t need to comment on every news cycle. But if a policy threatens public land access, that’s their world and they should have an opinion about it.
Titelbild von Kaboompics